Bauzeitliche Abstützungen

Der Beton spielt bei der Sanierung von Holzbalkendecken eine maßgebliche Rolle. Er übernimmt statisch gesehen in diesem Verbundbau die Druckzone. Um nun durch das Eigengewicht des Frischbetons keine bleibenden Verformungen in das Tragwerk zu bekommen, sollte grundsätzlich die Holz-Beton-Verbundkonstuktion bauzeitlich abge- stützt, auch Sprießung genannt, werden.

Je nach Spannweite und Achsmaße der zu sanierenden Holzbalkendecke sind diese vom Fachplaner anzugeben. Die zunehmende Nachfrage von Holzbalkendecken-Sanierungen im Rahmen von Dachgeschossausbauten, die häufig während der Bauzeit unten auch noch bewohnt werden, hat uns ermutigt eine eigene, zum Patent ange- meldete, bauzeitliche Balkenabstützung zu realisieren.

Wir sind somit in der Lage, in der Regel auf teure bauzeitliche Stahlsonderkonstruktionen auf reiner Stahlbasis zu verzichten. Die Absprießung kann in der Regel dann entfernt werden, wenn der Beton ca. 80% seiner Endfestigkeit nach Angaben des Beton- rezepturherstellers erreicht hat. Dies hängt maßgeblich auch von den jeweiligen Umgebungstemperaturen ab.