Feuerwiderstandsdauer von Holzdecken

Die Norm DIN 4102 kennt die Brandklassifikationen F30, F60, F90, F120 und unterscheidet in der Basis zwischen A (nicht brennbar) und B (brennbar). Diese Klassifikationen bedeuten, dass das Tragwerk unter Feuereinwirkung mindestens 30, 60, 90 oder 120 Minuten standhalten muss. Dabei gilt es zu untersuchen, wie der Brandangriff von oben, von der Seite und von unten wirkt und welche Temperaturen in den jeweiligen Bauteilen vorhanden sind, bzw. wann diese versagen oder welche Resttragfähigkeit vorhanden ist.

Der Elascon Holz-Beton-Verbund ist grundsätzlich immer der Brandklasse B, also brennbar, zuzuweisen, auf Grund des Holzanteiles innerhalb der Konstruktion. Fluchtwege, wie Treppenhäuser etc. sind meist in der Brandklasse A auszuführen. Je mehr Stockwerke ein Gebäude hat,  desto höher ist die Anforderung an den Brandschutz. Sofern es zu keiner Befreiung (Bestandsschutzregelung) kommt, sind in der Regel Dachgeschossausbauten bei Mehrgeschossigkeit, vor allem ab der Gebäudeklasse 4, in F90 B zu realisieren.

Neben einer Heißbemessung nach Euro Code 5.1.2, Anhang B, verfügt unsere Firma  über eine große Zahl von konstruktiven Regelaufbauten, inklusive Prüfzeugnissen, anhand derer Ihr Fachplaner wertvolle Strukturaufbauten ablesen kann. Fragen  , welchen rechnerischen Wert z. B. eine alte Stroh-/Putz-/Lehmdecke im Brandfall real hat und wie es gelingt, eine teure Brandschutzbekleidung von unten (Promat o. ä.) zu vermeiden, können konkret beantwortet und für  Sie bewertet werden.

Elascon hat zusammen mit einem renommierten Industriepartner für Gipsprodukte eine Vielzahl von Prüfzeugnissen für unterschiedliche Holzdeckenaufbauten  erstellt. Profitieren Sie von unserem Know-how, um den Brandschutz im Bestand optimal zu planen.