Die Holzbalkendecke war bis zu Anfang der 50er Jahre das vorherrschende Konstruktionsprinzip für Wohnraumtragdecken in Gebäuden. Stück für Stück wurden diese dann baugeschichtlich durch reine Betondecken abgelöst. Gerade im Altbau vor 1950 sind trotz des Krieges noch viele Decken, die heute den Anforderungen an Schall- und Brandschutz nicht mehr genügen, anzutreffen.
Mit dem Beginn der Diskussion über nachhaltiges Bauen erlebt der konstruktive Holzbau seit Anfang der 90er Jahre eine Wiederbelebung. Auch im Neubau werden wieder zunehmend Holzbalkendecken eingesetzt. Mit Holzbalkendecken und einer Verbundkonstruktion aus Holz und Beton entsteht daraus ein modernes Deckentragwerk, welches in seiner Leistungsfähigkeit einer reinen Betonfiligrandecke in nichts nachsteht.