Der Schallschutz von Holzbalkendecken ist ganz häufig die Triebfeder für eine Deckenrenovierung. Zahlreiche Messungen an ausgeführten Holz-Beton-Verbundobjekten zeigen das sich ohne weitere Entkopplungsmaßnahmen der Trittschall um 5 - 6 dB reduziert und der Luftschall sich um 13 - 16 dB erhöht. Exakte Vorhersagen sind mühevoll, da häufig nicht die Fläche sondern die Schallnebenwege das Ergebnis beeinflussen. Dennoch gilt die Faustregel: mit der heute üblichen Technik der Entkopplung nach oben (Trittschallmatte und weiterer Bodenaufbau) und einer abgehängten Federdecke kann das heute nach Norm geforderte Wohnraumtrenndeckenschallniveau problemlos erreicht werden. Wer es ganz exakt wissen will, kommt um eine echte Messung mittels Hammerwerk und rosa Rauschen vor Ort nicht herum.